E8: Die Schule des Flanierens mit Elke Schmid und Thomas Schütt

„Wir sprechen nicht; Die Stadt ist die einzige, die aktiv und deutlich hörbar erzählt; Wir machen keine Fotos; Wir konsumieren nichts unterwegs; Wir gehen ohne Zeit.“ (Elke Schmid und Thomas Schütt)

Für dieses Projekt habe ich dem Begriff „Flanieren“ eine eigene Bedeutung zugeschrieben. Dennoch gibt es das Flanieren als Lebenseinstellung und Geisteshaltung schon viel länger. Mein ehemaliger Podcast-Gast Martin Ciesielski hat mich auf das Projekt Écoleflaneurs aufmerksam gemacht. Das ist ein Projekt von Elke Schmid – freischaffende Regisseurin und Trainerin für Schauspiel und die Kunst des Gehens – und Thomas Schütt – freischaffender Performer, Dramaturg und Philosoph.

Elke Schmid und Thomas Schütt – Bild © Aurel Arnoldt

Ich habe die beiden in Berlin besucht, um mit ihnen über das Flanieren zu …flanieren. Wie flaniert man eigentlich physisch? Ist das nur langsames Gehen? Ist das ein Statement? Wie sieht es mit der Historie aus?

Außerdem erzählen sie mir, wie eine Flaneurs-Session in Berlin bei den beiden aussieht.

Für mich was das ein sehr inspirierendes Gespräch mit vielen Denk- und Handlungsanstößen. Ich hoffe Ihnen gefällt es auch.

Jetzt viel Spaß beim Hören.

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Zeitmarken

00:02:03 – Herzlich Willkommen / Vorstellung Elke Schmid und Thomas Schütt

00:13:27 – Berlin eine Stadt der Flaneure?

00:18:07 – Flanieren als Denk- und Handlungsweise in Wirtschaft und Politik?

00:21:44 – Wie sieht eine Unterrichtsstunde Flanieren in der ÉCOLEFLÂNEURS aus?

00:23:45 – Welche Bedeutung haben Gehstöcke beim Flanieren?

00:28:09 – Welche Regeln gibt es beim Flanieren in der ÉCOLEFLÂNEURS?

00:30:10 – Wozu führt die Entschleunigung des flanierens?

00:30:40 – Gibt’s den „typischen“ Flaneur?

00:32:00 – Flanieren als poetisches Beinahe-Nichts

00:37:35 – ÉCOLEFLÂNEURS ist kein Problemlösungsangebot – was dann?

00:45:00 – Flanieren im 19. Jahrhundert als Form radikaler Zeitgenossenschaft

Links

Die ÉCOLEFLÂNEURS

ÉCOLEFLÂNEURS ist das gemeinsame Label der Regisseurin und Trainerin für die Kunst des Gehens Elke Schmid und des Performers, Dramaturgen und Philosophen Thomas Schütt. Elke Schmid erforscht in ihrer Arbeit mit EX!T Ausgangspunkt Theater neben dem Gehen „underacting“ als authentische Bühnensprache. Thomas Schütt ist Ensemblemitglied von EX!T und arbeitete u.a. mit Michael Laub, Two Fish, Hyoung-Min Kim & Wagner Moreira. Elke Schmid ist regelmäßig mit ihrer Performance „MIT GEHEN“ sowie dem Workshop „GUT GEHEN“ präsent. Thomas Schütt war u.a. Dramaturg bei Hyoung-Min Kim in „Gelbe Landschaften“ (projekttheater DD, 2014) und „Nach dem Ende kommt noch was“ (DOCK11 Berlin, 2015). Zuletzt arbeitete er als Performer und Dramaturg mit Wagner Moreira („Talk To Me“, UA Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste DD, 2015). (Text entnommen von https://vimeo.com/user37284934)

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