E39: Biohacking – Wie Technologie den Menschen optimiert – mit Julia Heckmann

Julia Heckmann ist kürzlich ein Jahr alt geworden. Ok, biologisch ist sie 38 Jahre alt. Aber vor etwa einem Jahr hat sie sich einen NFC-Chip implantieren lassen. Dieses Event begründete die Geburt vom Cyborg Julia Heckmann. Wenn Sie jetzt die Stirn in Falten legen – keine Angst, das ist kein Podcast mit einer Verrückten. Julia arbeitet unter der Woche in einer Mediaagentur im Bereich Business Development. Sie ist passionierte Triathlethin und eine sehr reflektierte Gesprächspartnerin.

In ihrem Studium der Sozialwissenschaften hatte sie ein Seminar zum Thema Körper. Darin ging es um Themen wie Trans- und Posthumanismus, um Lebensverlängerung und Optimierung des Körpers durch Technologie. Letzteres lässt sich Cyborg beschreiben.

Im Gespräch nehmen wir den Begriff ein wenig auseinander. Ist ein Mensch mit einem Herzschrittmacher ein Cyborg? Mit einer Brille? Mit einer Prothese? Was denken Sie?

 

Dann erzählt sie mir die Geschichte, wie sie sich in Schweden einen NFC-Chip hat implantieren lassen. Warum hat sie das gemacht, wofür nutzt sie ihn zur Zeit und was könnten zukünftige Anwendungen sein? Ich selbst war ja schwer über den Aprilscherz der Sparkassen enttäuscht, die mit einem Chip in der Hand geworben haben, mit dem man Bezahlen kann. Ich suche schon lange nach genau dieser Möglichkeit und dachte naiverweise, dass die Sparkassen sowas anbieten. Julia gibt mir eine spannende Einschätzung, warum in Deutschland solche Themen erstmal mit einer großen Portion Skeptik gesehen werden – und warum sie dieser Witz nicht wundert.

Ganz viel Spaß beim Hören und neue Erkenntnisse. Folgt Julia auf jeden Fall auf Instagram. Sehr motivierend, was sie dort postet.

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